Lust auf Neues Geld

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Willkommen

Unsere Wirtschaft muss immer weiter wachsen, weil die „Finanzindustrie“ es verlangt. Zum Beispiel vermehrt der Zinseszins Guthaben und Schulden schneller als wir einen Luftballon aufblasen können. Deshalb müssen wir alle immer mehr arbeiten und bekommen immer weniger dafür. Nachdem die Staaten den Finanzsektor mit unserem Geld gerettet haben, sind sie hochverschuldet in der Hand der Gläubiger. Deshalb sind in unserem System immer wiederkehrende Krisen und Zusammenbrüche unvermeidlich. Aber es gibt eine Lösung, von der kaum jemand weiß. Die Neues Geld gemeinnützige GmbH macht sie bekannt und klärt die Öffentlichkeit auf.



 

23 Mai 2016

Gestern fand das 25. Connewitzer Straßenfest statt. Es wurde erneut von den Kirchengemeinden des Leipziger Südens veranstaltet. Wir waren wieder mit unserem Stand dabei, um das Fließende Geld auch auf diese Weise zu unterstützen. Die Sonne verwöhnte alle aktiv Teilnehmenden und die Besucher, auch wegen des tollen Wetters konnte sich bestimmt jeder Stand über die vielen Menschen, die gekommen waren, freuen.

Diesmal kannte die große Mehrheit der von uns angesprochenen Gäste den Begriff des Fließenden Geldes eher nicht. Doch schnell war die Unmöglichkeit von zeitlich unbegrenztem exponentiellem Wachstum wegen Zins und Zinseszins erklärt. Dann galt es, die Lösung vorzustellen, dass eben das Geld nicht mit einem positiven Zins in dem Wirtschaftskreisauf gehalten wird, sondern eine Gebühr auf Geld das Horten des Zahlungsmittels verhindert. Die absolute Mehrheit ...

23 Apr 2016

Fragt Milliardär Warren den Milliardär Carlos: „Hey, was halten Sie eigentlich vom Vollgeld?“

Antwortet Carlos: „Das ist eine richtig geniale Sache!“

Der fragende Warren ist überrascht: „Wieso, dann können die Banken doch kein Geld mehr schöpfen?“

Daraufhin Carlos: „Machen die das? – keine Ahnung; für mich ist wichtig, dass ich auf jede Milliarde Dollar  ...

17 Apr 2016

Vergangenen Freitagabend besuchte ich zusammen mit einer kleinen Gruppe das Theaterstück „Geld – Das Stück zum Schein“ in Halle.

Es ist für mich grundsätzlich eine große Freude, dass alternative Inhalte zum Geldwesen stärker in Kunst und Kultur Einzug halten. An verschiedenen Orten ist das festzustellen. Auf diese Weise werden Menschen über diesen sehr emotionalen Weg auf besondere Weise zum Thema sensibilisiert.

Eines ist mit der Darbietung bewiesen: Die engagierten Künstlerinnen und Künstler haben sich intensiv in hochkomplexe Vorgänge eingearbeitet. Über die Geschichte des Geldes, krankhaften Entwicklungen, hässlichen Wirkungen, bis hin zu verschiedenen Auswegen kann man eine Menge erfahren.

Auch die Bevölkerung kommt zu Wort, indem Zusammenschnitte von Straßeninterviews akustisch eingebaut wurden. Eine sympatische, persönliche Note wurde der Vorstellung zusätzlich durch kleine private Erzählungen der Schauspieler verliehen. Diese sorgen für Auflockerung und es gelingt, dem Publikum an verschiedenen Stellen ein herzliches Lachen zu entlocken.

Sicher kann ich nicht alle fachlich getroffenen Aussagen unterschreiben. So hat es eine aus meiner Sicht sehr exotische „Studie“ ...

13 Apr 2016

Michael Opoczynski war gestern Abend bei Lanz eingeladen. Unter anderem arbeitete er als Redaktionsleiter und Moderator des Wirtschaftsmagazins WISO. Laut Wikipedia ist er gegenwärtig unter anderem als Medientrainer für die Firma Macondo PR unterwegs. Auf der Internetpräsenz dieses Unternehmens heißt es: „MACONDO bietet Analyse, Beratung, Strategie und Trainings für überzeugende Medienauftritte im Fernsehen, in der Presse, im Netz.“ Schauen wir, wie überzeugend Opoczynski folgende Frage von Lanz beantwortet hat:


Lanz: „Werden Sparer systematisch enteignet?“


Opoczynski: „Also man kann es auf’s ganze Land durchrechnen, das haben Ökonomen gemacht, die sich damit auskennen und die sagen: „Wir in Deutschland haben pro Kopf im vergangenen Jahr 2.000 Euro verloren, die wurden uns durch die Niedrigzinsen genommen.“ Wir haben aber auch, das ist ja ne Medaille, wir haben aber auch, sofern wir ein Haus, eine Wohnung finanzieren wollten, 1.000 Euro gut gemacht, weil die Hypothekenzinsen auch ganz weit unten sind.“


„2.000 Euro verloren“


Eine beliebte Methode besteht darin, ...

21 Mär 2016

Als ich das Cover des Finanzbuches von Dr. Frank Niessen „Entmachtet die Ökonomen! Warum die Politik neue Berater braucht“, erschienen 2016 im Tectum Verlag Marburg, sah, fühlte ich mich im ersten Moment nicht angesprochen. Schwarze Gestalten mit Brillen auf weißem Hintergrund, in Verbindung mit dem oben genannten Titel, signalisierten mir, dass hier vermutlich nach Schuldigen der gegebenen Misere gesucht wird, anstatt systemische Fehler zu beleuchten. Da ich selbst seit über 25 Jahren im Verkauf arbeite und auch einer selbständigen Trainertätigkeit in diesem Bereich nachgegangen bin, ließ ich mich von diesem Eindruck jedoch nicht abschrecken und bestellte das Werk. Schließlich leben wir in einer Welt mit einer Flut an Informationen und so wird versucht, mit intensiven Mitteln Aufmerksamkeit zu erreichen, damit z. B. eine solche Arbeit besser wahrgenommen wird.

Mit der Einleitung gelang es dem Autor, der sich als studierter Volkswirt und Politologe vorstellt, mein Interesse intensiv zu steigern. Dr. Niessen schloss sein Studium der Volkswirtschaftslehre 2006 als Jahrgangsbester ab und war dennoch überrascht, dass „es den etablierten Ökonomen seit Generationen nicht gelingen will, ...

20 Mär 2016

Vorstandschef des Versicherungskonzerns Munich Re, Nikolaus von Bomhard, hat die weltweite Situation im Finanzsystem nicht verstanden. Er wünscht sich laut eines spiegelonline-Artikels („Angst vor Strafzinsen: Versicherung bunkert große Summe Bargeld im Tresor“, 16.03.16) steigende Zinsen, damit sein Unternehmensergebnis nicht unter den niedrigen Zinsen leidet. Aus Sicht des Versicherers ist es sicher eine schöne Sache, leistungslos über Zinsnahme den Gewinn der Unternehmung zu steigern. Nur höhere Guthabenszinsen bedeuten eben auch parallelverschoben höhere Darlehenszinsen, denn die Zinsen, die die einen generieren, sind in den Schuldzinsen, die alle bezahlen, enthalten. Ein schlichter Umverteilungsmechanismus.

Allerdings sind systembedingt viele Marktteilnehmer (Staaten, Unternehmen, private Haushalte) derart hoch verschuldet, dass sie höhere Darlehenszinsen gar nicht stemmen könnten. Die weltweite Verschuldung lag laut einer Studie von McKinsey im II. Quartal 2014 bei ca. 199 Billionen US-Dollar. Steigende Zinsen würde demnach das System ...

14 Mär 2016

Ich gebe zu, dass mich das Parteienspektakel nicht sonderlich intensiv berührt. Solange kein Block die Änderung der Geldumlaufsicherung, im Sinne des Fließenden Geldes, in ihrem Programm stehen hat, wird an fundamentalen Gegebenheiten nicht gerüttelt. Nun ist die Art unseres Geldes mit Sicherheit nicht der einzig änderungswürdige Punkt in unserer Gesellschaft, dennoch nimmt er eine besondere Rolle ein, da Geld in fast alle Bereiche unseres Lebens eingreift.

Auch habe ich oft das Gefühl, dass Menschen dazu neigen, ...

13 Mär 2016

Im Handelsblatt Morning Briefing ist am 11.03.16 zu lesen:

„Der Leitzins, zu dem sich Banken Geld bei der Notenbank leihen können, wurde auf null Prozent gesenkt. Das bedeutet: Der Zins, bisher die Belohnung für den Sparsamen, ist abgeschafft. Prasser und Geldverschwender erleben ihren Aufstieg zu Ikonen der Neuzeit.“

Hier hat sich der Verfasser wohl eher zu einer reißerischen Schlagzeile verleiten lassen als brauchbar die Entscheidung der EZB von gestern nachvollziehbar zu reflektieren. Was ist passiert? Die EZB hat den Hauptrefinanzierungssatz von 0.05 % auf 0 % reduziert, kein sonderlich großer Zinsschritt.

Geschäftsbanken können sich gegenwärtig Zentralbankgeld in gewünschter Menge gegen Lieferung von Sicherheiten verschaffen. Dies geschieht vor allem im Rahmen ...

28 Feb 2016

Ich lese seit vielen Jahren das Greenpeace-Magazin. Mit absoluter Überzeugung kann ich sagen, dass ich dieser Lektüre bisher eine Vielzahl für mich wertvoller Informationen entnehmen konnte. Deshalb bin ich dankbar, dass es dieses Heft gibt.

Wegen meines großen Lesepensums bleibt trotz der Begeisterung für diesen Wissensspender schon mal eine Ausgabe eine gewisse Zeit liegen. Vor ein paar Tagen griff ich während meines Frühstücks in meinen Lesestoffhaufen und hatte die aktuelle Greenpeace-Broschüre 2.16 in der Hand.

Normalerweise beginne ich immer vorn und arbeite mich durch solche Texte Seite für Seite nach hinten durch, doch diesmal startete ich mit schnellem Blättern, mein Vorgehen erinnerte eher an das Benutzen eines Daumenkinos. Meine Augen, über Jahrzente trainiert, erfassten wie mit einer magischen Komponente die Überschrift...

14 Feb 2016

Geld hat bereits viele Gemüter erhitzt, erst recht die derjenigen, die sich für Veränderungen in diesem Segment einsetzen. Doch was ist überhaupt Geld? Nur mit Erstaunen muss man zu dem Ergebnis kommen, dass weder innerhalb der herrschenden Ökonomie noch in der Geldreformbewegung mit eindeutigen Begriffsdefinitionen gearbeitet wird. Damit ist jeglicher wissenschaftlicher Herangehensweise das Fundament entzogen.

So schreibt die Bundesbank in einer ihrer Schriften: „Geld lässt sich nicht eindeutig definieren“1. In den Begriffen Buchgeld, Giralgeld, Tagesgeld, Geldvermögen, Geldmenge ist das Wort „Geld“ enthalten, die verschiedensten Autoren verwenden nun in ihren Texten diese Ausdrücke und meinen damit ganz unterschiedliche Aggregate. Die Monetative e.V. schreibt ...

08 Feb 2016

Laut Handelsblatt vom 02.02.2016 wird innerhalb der Bundesregierung eine Obergrenze für Barzahlungen diskutiert. Im betreffenden Artikel bezieht man sich auf die Frankfurter Allgemeine, so soll ein Limit von 5.000 € im Gespräch sein. Als Begründung wird erneut Terrorismus-, Geldwäsche- und Kriminalitätsbekämpfung angegeben.

Sie erinnern sich, eine solche Argumentationskette hatte man auch zwecks Einführung von Kontenabfragen der Bevölkerung geliefert. Die jährlichen Kontenabfragen sind bereits auf weit über 100.000 pro Jahr angestiegen.

Ähnlich verhält es sich bei der zahlenmäßigen Entwicklung von Telefonüberwachungen. Doch thematisiert man solche Inhalte, hört man oft unverändert als Reaktion, man hätte ja nichts zu verbergen. Und betrachtet man das Kommunikationsverhalten junger Menschen über WhatsApp und Co., kann man nur zum dem Ergebnis kommen, dass kaum eine gewisse Sensibilität dafür besteht, welche Informationen man ungeschützt ins System gibt.

Und so werden demokratische Strukturen scheibchenweise abgetragen, die Masse nimmt es kaum war, vergleichbar dem vielzitierten Frosch, dessen Wassertemperatur Schritt für Schritt erhöht wird, bis er in seinem Nass mit dem Bauch nach oben reglos schwimmt.

Die Psychologen sprechen bei diesem Phänomen von...

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